Das Emittentenrisiko bezeichnet die Gefahr, dass ein Herausgeber von Wertpapieren, wie z.B. Anleihen, Zertifikate, Derivate oder Optionsscheine, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Für Investoren bedeutet dies das Risiko eines teilweisen oder vollständigen Verlustes des investierten Kapitals aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des Emittenten.
Relevanz für Krypto ETNs und ETCs: Besonders relevant ist das Emittentenrisiko bei Produkten, die keine Sondervermögen darstellen, wie z.B. Schuldverschreibungen. Im Falle einer Insolvenz des Emittenten können Anleger die Werte nicht zurückerhalten, was zu einem vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen kann.
Risikofaktoren:
Folgen für Anleger: Die Insolvenz eines Emittenten kann zu teilweisem oder vollständigem Kapitalverlust führen. Die Bewertung des Emittentenrisikos ist daher ein kritischer Faktor bei der Investmententscheidung.
Emissionsarten: Unterschieden wird zwischen Selbstemissionen, bei denen der Emittent direkt Wertpapiere ausgibt, und Fremdemissionen, bei denen die Ausgabe über Finanzintermediäre erfolgt. Fremdemissionen können das Emittentenrisiko durch die Einbindung von Intermediären potenziell streuen.
Emittentenrating: Die Kreditwürdigkeit eines Emittenten wird durch Ratings von Agenturen wie Fitch oder Standard & Poor’s bewertet. Diese Ratings helfen Investoren, das Ausfallrisiko einzuschätzen. Die Bewertungsskala reicht von „Höchste Sicherheit“ (AAA) bis „Höchstes Risiko“ (D).
Risikominimierung: Anleger können das Emittentenrisiko durch Investitionen in diversifizierte ETFs oder Fonds reduzieren, da diese als Sondervermögen gelten und somit im Insolvenzfall geschützt sind. Eine breite Diversifizierung innerhalb eines Fonds oder ETFs kann zudem das Risiko von Ausfällen einzelner Wertpapiere mindern.
Mit dem fw-Score wollen wir einen objektiven und nachvollziehbaren Erfüllungsgrad für die Qualität digitaler Lösungen einführen.
Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.
Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.
Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.
2018 starteten wir als digit.cologne in Köln und mit branchen-übergreifenden Beratungsangeboten.
finwyz konzentriert sich auf Financial Services und entwickelt digitale Geschäftsmodelle. Wir greifen die Chancen neuer Technologien wie AI oder DLT und geänderte Kundenerwartungen auf und erreichen Erlössteigerungen und Kostenreduzierungen.
Unsere finwyz-Experts brennen für digitale Finanzthemen, denken und handeln digital1st!
Aktuelle Themen wie AI-Agents, Tokenisierung von Vermögenswerten oder Embedded Finance zeigen deutlich, dass sich die Art und Weise, wie Kunden mit Finanzen interagieren immer schneller ändert.
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